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19.2.2012
AI-Gottesdienst

Am Sonntag, den 19. Februar 2012 hatten wir die Gelegenheit unsere Gruppenarbeit im Rahmen eines Gottesdienstes in der Erlöserkirche Lohbrügge vorzustellen.
Als wir einige Wochen vorher von der möglichen Zusammenarbeit hörten, haben wir eine Arbeitsgruppe gebildet, die in mehreren Treffen ein Konzept erarbeitete. Gemeinsam mit der Pastorin Susanne Lehmann-Fahrenkrug haben vier Mitglieder unserer Gruppe Texte zu Amnesty International im Allgemeinen und zu unseren betreuten Gefangenen im Speziellen vorbereitet. Diese Texte wurden eingebettet in den traditionellen Ablauf eines Gottesdienstes.
In Abstimmung mit dem Kirchenvorstand wurde die Kollekte Amnesty gewidmet. Der Gottesdienst sollte von der Verteilung unseres Flyers und einer Unterschriftenaktion für unsere betreuten Gefangenen umrahmt werden. Der monatliche Gemeindebrief hat schließlich diesen besonderen Gottesdienst angekündigt - wir waren gespannt auf die Resonanz der Lohbrügger Gemeindemitglieder.
Am Sonntagmorgen kurz vor Beginn des Gottesdienstes bauten wir unsere Infotische am Kircheneingang auf, allen Kirchenbesuchern wurde ein Flyer angeboten. Es hatten sich insgesamt knapp 50 Gemeindemitglieder eingefunden, die groß aufgemachte Vorankündigung war erfolgreich! Beeindruckenderweise waren alle Altersgruppen vertreten.
Der erste von uns gestaltete Teil bestand aus der Vorstellung von Amnesty und unseren Hauptzielen. Nach unserem Eindruck wurde dieser informative Teil sehr interessiert aufgenommen. Danach wurden individuell die betreuten Gefangenen vorgestellt, unterstützt von einem großformatigen Foto auf einem symbolisch leeren Stuhl vor dem Altar. Zur Unterstützung des Verständnisses der Lage der Gefangenen wurde ein Länderprofil "Turkmenistan" vorgestellt, auch hier haben die Kirchenbesucher offensichtlich sehr konzentriert zugehört. Schon zu diesem Zeitpunkt wurde deutlich, dass die Anliegen von Amnesty auch in den liturgischen Textteilen, der Predigt und den Liedern voll zur Geltung kamen. Thematisch beschäftigten sich diese Teile konsistent mit Gerechtigkeit, individuellem Leiden und der Hoffnung auf Besserung. Den anwesenden Gemeindemitgliedern wurde anschließend die Notwendigkeit einer finanziellen Unterstützung von Amnesty erläutert mit dem Aufruf zu einer Spende und der Erläuterung der ausgelegten Petition an den turkmenischen Präsidenten.
Zum Schluss des Gottesdienstes wurde gemeinsam mit der Pastorin ein besonders emotionaler Moment begangen. Es wurde eine Amnesty-Kerze entzündet, auf den Altar gestellt und deren symbolische Bedeutung erläutert. Im Wechsel haben wir Fürbittegebete für die Verfolgten, die Regierungen und auch für alle Amnesty-Mitglieder gesprochen. Währenddessen haben wir Kerzen durch die Reihen der Kirchenbesucher gehen lassen.
Im Anschluss an den Gottesdienst haben sich zahlreiche Besucher zum Gespräch im Gemeindehaus zusammengefunden um den Gottesdienst gemeinsam ausklingen zu lassen.
Insgesamt eine runde und gelungene Aktion, die zu einer außergewöhnlich hohen Kollekteneinnahme von 173€ und zahlreichen Unterschriften geführt hat.


Am Karsamstag führten wir zusammen mit der St. Johannes Gemeinde in Glinde eine Briefaktion auf dem Glinder Marktplatz durch.
Wir treffen uns um 19 Uhr in der LOLA.
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